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Leckortung

Beim Elektroimpulsverfahren (auch Potentialdifferenzmessung genannt) wird auf der zu untersuchenden Flachdachfläche eine Ringleitung (Weidezaundraht, 2,6 mm dickes Polyestergeflecht mit 6 Edelstahllitzen) verlegt. Diese Ringleitung verbindet man mit dem Minuspol des Impulsgenerators. An der Tropfstelle im Gebäude wird der Pluspol angeschlossen. Nachdem die gesamte Dachfläche mit Wasser benetzt wurde, sendet der Impulsgenerator einen 40 V Gleichstromimpuls über die Ringleitung auf die Abdichtungsbahn. Der Elektroimpuls sucht sich jetzt seinen Weg zum Gegenpol. Diesen kann man mit Hilfe des Empfängers und den angeschlossenen Messstäben verfolgen. Wurde eine Leckage geortet, wird diese „neutralisiert“ und die restliche Dachfläche lässt sich weiter überprüfen.

Pro und Contra

  • Zerstörungsfreies Leckortungs-Verfahren
  • auch bei begrünten Flachdächern einsetzbar
  • Überprüfung nur der wasserführenden Ebenen möglich

Quelle: Michael Resch, Heinsberg